Die Flüchtlingskrise – Kommentar

Egal, wer von der Flüchtlingskrise berichtet, die Geschichten ähneln sich jeden Tag mehr.

Die Katastrophe ist zum greifen nah.

Alle Helfer berichten von Mangel nie ist es genug, irgendjemand muss immer auf morgen vertröstet werden.
Ob aus ‪#‎Idomeni‬, ‪#‎Polykastro‬, von den griechischen Insel, aus ‪#‎Cesme‬ in der ‪#‎Türkei‬ den Lagern im ‪#‎Libanon‬, ‪#‎Jordanien‬ etc.
Viele von uns Freiwilligen sind mehr oder weniger seit Beginn dabei. Die RF fährt seid September 1 x im Monat, manchmal zu 2, 3 oder mehr Zielen mit entsprechenden Teams. Mal sind es 2, 4, 6 oder mehr Personen. Einmal waren sogar über 20 Personen an verschiedenen Orten im Einsatz.
Wir tun es um den Menschen aber ganz besonders den ‪#‎KINDERN‬, gezeichnet durch ‪#‎Krieg‬, ‪#‎Flucht‬, ‪#‎Vertreibung‬ und ‪#‎Verlust‬ ein ganz kleines bisschen Hoffnung zu geben. Manches Mal fällt es schwer, weil wir alle wissen, was noch vor ihnen liegt und dennoch, haben wir immer ein Lächeln für diese Menschen übrig. Oft das erste, was sie seit Verlassen der Heimat bekommen. Zum Heulen ist selbst den hartgesottensten unter den Helfern maches Mal zu Mute.

Während es hier Menschen gibt, die Unterkünfte abbrennen, Menschen angreifen, die nicht das Glück hatten im ‪#‎Nachkriegsdeutschland‬, dem Wirtschafts-Wunder-Land geboren zu sein.

Und ‪#‎Europa‬, die ‪#‎Politiker‬ und die, die es schaffen, dass Leid der Menschen zu ignorieren fröhnen ihrem ganz normalen Alltag, so als gäbe es das alles nicht. -Natürlich nicht alle- ABER viel zu viele immer noch.

Muss es denn wirklich erst noch mehr ‪#‎TOTE‬ geben, bevor auch der letzte gemerkt hat, dass die Zäune niemanden auf Dauer aufhalten werden?

Wo bleibt die ‪#‎Solidarität‬ mit Mit-Menschen?

In einer Welt, wo ein ‪#‎Katzenphoto‬ oder ein getöteter ‪#‎Löwe‬ mehr Aufmerksamkeit bekommen als verletzte, verhungernde und sterbende ‪#‎Kinder‬, in dieser Welt läuft etwas grundsätzliches FALSCH.

All das was ich hier beschreibe ist in keinster Weise neu. Wurde in vielen Beiträgen so oder ähnlich geschrieben.

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