Dobova, Kroatien, 29. November 2015

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Die zweite Nacht in Dobova ist von unseren Helfern aktiv mitgestaltet worden, vielfältige Aufgaben wurden von einzelnen Teams übernommen:
Dringend benötigte Winterschuhe sowie Mützen und Schals wurden aus einem anderen Lager in Zagreb “organisiert” und abgeholt, alsdann wurde das Lager für wiederum erwartete 600 Flüchtlinge hergerichtet. Für die Refugees bedeutet das Stress, da sie Angst haben, wie auch immer getrennt zu werden, denn auch Familien mit Angehörigen versuchen, “zusammen” zu bleiben… Gruppen über 10 Personen lässt die Polizei wiederum nicht zu. Dies bedeutet für unsere Leute vor Ort, dass sie aktiv “Crowd Management” betreiben, den Menschen Zuversicht entgegenbringen, ein Lächeln schenken, beruhigen, im schlimmsten Fall deeskalierend einwirken und Kindern die grausame Zeit durch die Gabe von Süßigkeiten erträglicher machen… menschliche Wärme bei -3,5°C.   _DSC5071b  _DSC5016b
Stephanie ist, als ausgebildete Rettungsassistentin, spontan zur Klinikchefin befördert worden, ihr neues “Team” besteht überwiegend aus Altenpflegern der ungarischen Caritas. Du schaffst das, Stephanie! Und ein kleines Mädchen wird dir sicherlich auf Lebzeiten danken, dem du wahrscheinlich das Leben gerettet hast!!!
Um 2 Uhr nachts kamen sodann 700 Flüchtlinge an, für unser Team hieß das, Menschen bei der Registrierungsprozedur begleiten, “gute Laune” verbreiten und schlicht und ergreifend “menschlich” sein.
Um 6 Uhr war die eigentliche Schicht beendet, was jedoch nicht bedeutet, dass für unser Team Ruhe einkehrt, sondern neue, dringende Aufgaben erledigt werden: Logistik sowie Infrastruktur optimieren sowie 3 Transitladungen warmer Bekleidung beschaffen… ihr macht einen verdammt guten Job!!!
Von dem Team Kroatien im Original: Einen schönen ersten Advent in die Heimat.1000 Dank für euren Support!
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